Die Kunst des Investoren-Pitch

Im Hack Fwd Blog habe ich heute fol­gen­des Video gefun­den: “The Art of the Pitch“

Pierre Morsa, Coach für Pre­sen­ta­tion Skills, erk­lärt im Video seine Vorstel­lung vom ide­alen Investoren-Pitch. Auch wenn es meiner Mei­n­ung nach kein all­ge­me­ingültiges Geheim­rezept gibt (wer eine kleine Inter­net Recherche untern­immt findet viele unter­schiedliche Beispiele, die alle ihre Vor– und Nachteile haben) ist das von Pierre vorgestellte Tem­plate ein guter Leit­faden für alle, die sich an einem Pitch ver­suchen wollen/müssen.

Wenn ihr noch mehr Anre­gun­gen sucht, kann ich auch fol­gen­den Artikel empfehlen. Wenn ihr Beispiele für einen guten Pitch habt, dann schickt mir den Link und ich poste das Video!

Quelle: hackfwd.tumblr.com

Veröffentlicht unter Reden, VC & Inkubator | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Liter Licht — Die Solar-Plastikflaschen-Lampe

Ein Beispiel für das schöne Motto: “Not macht erfind­erisch”: In philip­pinis­chen Slums wer­den derzeit aus Plas­tik­flaschen, Wasser und Ble­ich­mit­tel Solar-Lampen der etwas anderen Art gebaut!

Ein drit­tel der philip­pinis­chen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Glüh­bir­nen, Leucht­stof­fröhren oder die Elek­triz­ität um diese zu nutzen sind daher, anders als bei uns, eher Aus­nahme als Regel, da sie Geld kosten, das Viele nicht haben. Nun wurde ein Pro­jekt ins Leben gerufen, das kosten­loses Licht in die kleinen Well­blech­hüt­ten der Slums brin­gen soll. Dazu wird eine ein Liter Plas­tik­flasche mit Wasser und Ble­ich­mit­tel gefüllt. Diese wird dann in das Dach einge­setzt. Scheint die Sonne, wer­den die Strahlen wie durch ein Dachfen­ster ins innere der Hütte geleitet und auf­grund der Licht­brechung des Wassers im Raum verteilt — ganz ohne laufende Kosten und ange­blich 5 Jahre lang nutzbar (die Flasche …)!

Hier gehts zum Video. Gefun­den auf Spiegel Online.

web­site: www.spiegel.de
Bild: www.spiegel.de

Veröffentlicht unter Allgemein, Umwelt | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Buchtipp + Video: Collaborative Consumption

Ich lese derzeit das Buch What’s Mine is Yours: The Rise of Col­lab­o­ra­tive Con­sump­tion. Unter Col­lab­o­ra­tive Con­sump­tion ver­steht man ein ökonomis­ches Mod­ell basierend auf teilen, tauschen, han­deln und mieten. Nun sind die Prak­tiken wirk­lich nichts Neues und trotz­dem kann man von einem neuen Trend sprechen. Ursache hier­für ist vor allem das Iner­net, dass die weltweite Ver­net­zung von Gle­ich­gesin­nten verän­dert hat.
Col­lab­o­ra­tive Con­sump­tion wird von den Autoren Rachel Bots­man und Roo Roers in drei Teil­ge­bi­ete unterteilt:

  1. Prod­uct Ser­vice Sys­tems (PSS):
    Man zahlt für die Vorteile, die ein Pro­dukt mit sich bringt ohne dass man das Pro­dukt besitzen muss. Der Gedanke dahin­ter ist ganz ein­fach: Wenn ich mir eine DVD kaufe, inter­essiert mich nicht die DVD ansich, son­dern der Film darauf. Beson­ders geeignet ist diese Idee für Gegen­stände, die wir nur sel­ten benutzen, wie z.B. ein Auto, dass 23 Std am Tag auf dem Park­platz steht oder eine Bohrmas­chine, die wir vielle­icht ein­mal im Monat nutzen. Beispiel für PSS: Car-Sharing wie Zip­car
  2. Redis­tri­b­u­tion mar­kets:
    Anstatt genutzte Pro­dukte zu entsor­gen wird der Leben­szyk­lus ver­längert, indem ein Pro­dukt jeman­den zur Ver­fü­gung gestellt wird, für den es noch einen Nutzen hat. Beispiel: Tauschen von Pro­duk­ten auf www.swap.com oder Verkauf auf eBay
  3. Col­lab­o­ra­tive Lifestyles:
    Das teilen von Ressourcen wie Geld, Fähigkeiten, Raum oder Zeit. Beispiele: Co-working-Spaces, AirBnB oder www.landshare.net

Als Appe­tizer für das Buch empfehle ich Rachel Bots­mans Vor­trag auf TED.com, die das Ganze noch etwas aus­führlicher und ansprechen­der aufbereitet:

Veröffentlicht unter Reden | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Interview mit Sebastian Sielmann und Martin Möllmann von Gründerbus

Hi Mar­tin und Sebas­t­ian! Unter dem Motto “On the Road to Suc­cess” habt ihr ein Startup Event der etwas anderen Art ins Leben gerufen. Was genau dür­fen wir unter dem Pro­jekt „Grün­der­bus“ ver­ste­hen und wie kam es zu der Idee?
Mar­tin: Wir wollte jun­gen Men­schen wie uns eine Möglichkeit geben, sich sel­ber zu ver­wirk­lichen und das zu tun, was sie gerne tun möchten: etwas verän­dern! Dafür bieten wir 24 jun­gen Stu­den­ten, Absol­ven­ten und Young Pro­fes­sion­als eine noch nicht da gewe­sene Tour, die ihr Leben verän­dern kann. Wir brin­gen sie während dieser 10 Tage mit Gle­ich­gesin­nten zusam­men, schaf­fen eine inno­v­a­tive und pro­duk­tive Arbeit­sat­mo­sphäre und stellen Kon­takte zu wichti­gen Teil­nehmern in der deutschen Grün­der­szene her. Rund um: Alles was man für eine erfol­gre­iche Grün­dung benötigt.
Sebas­t­ian: Richtig, sie bekom­men alles an die Hand. Auf diese Weise kön­nen sie auf der Route von München über mehrere Sta­tio­nen bis nach Berlin eine eigene Idee entwick­eln und bis zur Pro­to­typreife brin­gen. Darüber hin­aus liegen wichtige Punkte wie ein Busi­ness­plan und das Design des Pro­dukts auf der Agenda für die 10 Tage. Und das alles unter­wegs.
Mar­tin: Auf die Idee gekom­men sind wir durch die Inspi­ra­tion ver­schiedener Events. Der Start-Up Bus in den USA hat uns Anre­gun­gen gegeben, aber im Kern haben woll­ten wir ein­fach nur ein Event schaf­fen, an dem wir gerne sel­ber teilgenom­men hätten.

Wie kann ich als Inter­essierter teil­nehmen und welche Voraus­set­zun­gen muss ich erfüllen/mitbringen um einen Sitz im Grün­der­bus zu ergat­tern?
Sebas­t­ian: Direkte Voraus­set­zun­gen gibt es nicht. Wir suchen nach engagierten und überzeu­gen­den Köpfen, die ihre eigene Zukunft sel­ber in die Hand nehmen möchten. Sie soll­ten fach­lich gut aus­ge­bildet sein und Lei­den­schaft mit­brin­gen. Ein wichtiger Punkt ist sicher­lich die Team­fähigkeit, denn nie­mand kann in dieser Branche allein etwas erre­ichen. Sonst gibt es keine Alters­grenze oder ein Stu­di­en­ab­schluss, der für das Boar­den notwendig sein wird.

Wie kamen die Part­ner­schaften für die 10 Work­shops zus­tande?
Mar­tin: Wir haben viele poten­tielle Part­ner angeschrieben und das erhal­tene Feed­back war durch­weg pos­i­tiv. Fast jeder will zumin­d­est mit einem Work­shop an diesem einzi­gar­ti­gen Event teil­nehmen. Außer­dem waren unsere bere­its beste­hen­den Kon­takte sehr hil­fre­ich bei der Suche.

Nicht nur steigende Ben­z­in­preise dürften Kosten bei euch verur­sachen — Wie finanziert sich der Grün­der­bus?
Sebas­t­ian: Da hast du vol­lkom­men recht. Wir wollen unseren Teil­nehmern ein unvergessliches Event bieten. Dafür brauchen wir neben dem Bus auch Verpfle­gung, Unterkunft und kleinere Good­ies für unter­wegs, die das Arbeiten vere­in­fachen soll.
Mar­tin: Und dafür brauchen wir natür­lich Geld. Es wird einen kleinen Unkosten­beitrag für die Teil­nehmer geben, doch dieser wird nicht mal 10 % der Gesamtkosten abdecken. Wir wollen damit lediglich sich­er­stellen, dass auch alle zuge­sagten Teil­nehmer mit uns in den Bus steigen. Für die restliche Summe zeich­nen sich unsere Spon­soren ver­ant­wortlich, denen wir sehr dankbar sind. Allen voran ist hier­bei You Is Now zu nen­nen, die uns als Event-Sponsor unter­stützen. Aber auch unseren anderen Part­nern i-Potentials und Mey­er­Part­ner haben wir viel zu ver­danken. Wir sind jedoch noch in weit­eren Gesprächen und hof­fen auf noch mehr Unter­stützung, damit wir dieses Event durch­führen können.

Das Team hin­ter „Grün­der­bus: Wie habt ihr euch gefun­den und wie sieht es mit eige­nen Grün­dun­gen aus? Ist das Team selbst Grün­dungser­fahren?
Mar­tin: Gefun­den haben Jan, Sebas­t­ian und ich uns bei einem Net­zw­erk­abend im März in Berlin. Wir waren uns alle ziem­lich schnell grün und hat­ten uns schnell dazu entsch­ieden, dass wir zusam­men etwas auf die Beine stellen wollen. Ab dann fing es langsam an und die Idee ist gewach­sen. Hen­ning kam über Jan noch hinzu, aber das hat auch super gepasst. Per­sön­lich bin ich zurzeit dabei, mein eigenes Unternehmen zu grün­den, nach­dem ich seit Anfang des Jahres bei mad­ver­tise meine Master-Thesis ange­fer­tigt habe.
Sebas­t­ian: Ich baue seit kurzem das Affiliate-Marketing bei Wimdu auf. Hen­ning wird im Sep­tem­ber als Entre­pre­neur in Res­i­dence bei Groupon anfan­gen und Jan wird eben­falls das Busi­ness Devel­op­ment eines neuen Star­tups bereichern.

Was ist die Pla­nung für die Zukunft? Werdet ihr Wieder­hol­ungstäter und in welche Rich­tung wollt ihr euch entwick­eln?
Sebas­t­ian: Unser Fokus liegt zunächst darauf, dieses Jahr eine einzi­gar­tige Ver­anstal­tung auf die Beine zu stellen. Über mehr machen wir uns im Moment keine Gedanken. Sicher­lich wer­den wir nach dem Ablauf der Tour alles genau analysieren und uns mit den Spon­soren zusam­menset­zen. Vorher wird es jedoch keine Entschei­dung geben — eine Inter­na­tion­al­isierung nicht ausgeschlossen.

Let­zte Frage: Fahrt ihr sel­ber mit oder sitzt ihr sogar am Steuer?
Mar­tin:
Wir wer­den natür­lich sel­ber mit an Bord sein. Die Ideen und die Entwick­lun­gen der Teams über die gesamte Tour wollen wir uns für kein Geld der Welt ent­ge­hen lassen. Das Fahren wer­den wir jedoch einem Profi überlassen. Wir wollen ja auch sicher ankommen.

Vie­len Dank Mar­tin & Sebas­t­ian — Inter­essen­ten könen sich hier bewerben!

web­site: www.gruenderbus.de

Veröffentlicht unter Interview | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Acht Fragen an Andreas Mose von Kaffeeprojekt

Hallo Andi, dein derzeit­iges Pro­jekt heißt „Kaf­feep­ro­jekt“ – was genau ver­birgt sich hin­ter diesem Namen?
Nun, der Name “Kaf­feekam­pagne” war schon vergeben und “Kaf­feep­ro­jekt” hatte den schö­nen, pro­vi­sorischen Klang eines Star­tups. Mit der Firma möchte ich ein ähnliches Konzept wie die Gün­ter Faltins Teekam­pagne, aber auf Kaf­fee ange­wandt, umsetzen.

Die Auf­gabe von Kaf­feep­ro­jekt ist es dem End­kun­den einen “Luxu­skaf­fee”, namentlich den Jamaica Blue Moun­tain Kaf­fee, zu einem fairen Preis bei höch­ster Qual­ität anzu­bi­eten. Jamaica Blue Moun­tain ist unter Kaf­feeken­nern eine bekan­nte Marke und wird weltweit sehr geschätzt. Er gilt als einer der besten, aber eben auch teuer­sten Kaf­feesorten. Nor­maler­weise kostet ein Kilo um die 100 €. Ein fairer Preis bedeutet bei Kaf­feep­ro­jekt aber 56 € pro Kilo.

Warum kannst du den Kaf­fee so viel gün­stiger anbi­eten?
Um das Ziel des fairen Preis-Leistungsverhältnisses zu ver­wirk­lichen, wird direkt in Jamaika eingekauft und jeglicher Zwis­chen­han­del  umgan­gen. Das Kaf­feep­ro­jekt konzen­tri­ert sich nur auf Jamaica Blue Moun­tain Kaf­fee, um jegliche Verzettelung zu ver­mei­den, große Men­gen bestellen zu kön­nen und die Prozesse so ein­fach wie möglich zu hal­ten. Es wer­den darüber hin­aus so viele Prozesse wie nur möglich an pro­fes­sionelle Fir­men aus­ge­lagert, um die eige­nen Ressourcen auf die unternehmerischen Auf­gaben zu konzen­tri­eren zu können.

Wo und wie kam dir die Idee?
Ich kaufte mir in 2010 das Buch “Kopf schlägt Kap­i­tal” von Gün­ter Faltin. Während des Lesens musste ich an meine Zeit als Mitar­beiter im kleinen “Café am Schloss” (www.cafe-am-schloss.eu) in Ingol­stadt denken. Dort kam ich auf den Kaf­feegeschmack — vorher hatte ich dafür generell recht wenig übrig, wenn ich mich nicht wach­hal­ten musste. Das änderte sich aber sehr schnell, als ich dort die Gele­gen­heit erhielt die ver­schieden­sten Sorten ken­nen­zuler­nen und auszupro­bieren. Da offen­barten sich wahrhaftige Geschmack­sex­plo­sio­nen gegenüber dem typ­is­chen Supermarktkaffee.

Ich kon­nte also gar nicht anders, als darüber nach­denken, ob die mir bekan­nten Luxu­skaf­feesorten zu einem besseren Preis-Leistungsverhältnis ange­boten wer­den kön­nen. Allerd­ings war das damals nicht meine einzige Idee und ich ver­brachte nach dem Lesen viel Freizeit damit an ver­schiede­nen Ein­fällen zu arbeiten. Häu­fig auch an mehreren gle­ichzeitig — sehr zum Lei­d­we­sen meiner Ver­lobten, die häu­fig auf mich verzichten musste. Aber die Grun­didee von Kaf­feep­ro­jekt lies mich ein­fach nicht mehr los — das Ergeb­nis sehen wir heute.

Grün­d­est du mit einem Team oder hast du andere Unter­stützung?
Ich habe alleine gegrün­det, habe aber von vie­len Leuten Rat und Hilfe erfahren. Zum Beispiel die Jungs von Frech und Wuest (www.frechundwuest.de) hat­ten immer wieder Tipps für mich und ermöglichten mir den Zugang zu eini­gen gün­sti­gen Dienstleistern.

Was sind die größten Her­aus­forderun­gen bzw. welche Schwierigkeiten gab es bisher?
Das schwierig­ste war es überhaupt Kon­takt mit einem  Plan­ta­genbe­sitzer in Jamaika herzustellen, der an eine Zusam­me­nar­beit inter­essiert war. Da ich lei­der nicht sel­ber hin­fliegen kon­nte, war ich auf Email und Tele­fon angewiesen. Danach musste Kaf­feep­ro­jekt als Impor­teur reg­istri­ert wer­den und die Rechte für die Marken­nutzung erwer­ben, ohne die eigentlich kein Kaf­fee als Jamaica Blue Moun­tain Kaf­fee verkauft wer­den darf. Ins­beson­dere als es um die Marken­rechte ging, mussten ver­schiedene Anforderun­gen an das Etikett erfüllt wer­den. Das dauerte eine ganze Weile, da zahlre­iche Anpas­sun­gen nötig waren und ich immer zwis­chen dem Cof­fee Indus­try Board in Jamaika und meiner Designerin stand und die jew­eili­gen Entwürfe bzw. Anforderun­gen weitervermittelte.

Die größten Her­aus­forderun­gen ste­hen aber noch bevor: Näm­lich festzustellen, ob dem Kun­den ein aus­re­ichen­der Nutzen geboten wird, dass er das Kaf­feep­ro­jekt durch seine Einkäufe zu einem nach­halti­gen Wach­s­tum verhilft.

Woher kommt das Kap­i­tal für die Grün­dung?
Bisher auss­chließlich aus Eigen­mit­teln. Mir ist die unternehmerische Frei­heit sehr wichtig — ich möchte meine eige­nen Ideen umset­zen und nicht die von irgendwelchen Inve­storen. Das Kaf­feep­ro­jekt soll deshalb ein Inhab­erge­führtes Unternehmen mit langfristiger Strate­gie sein, das nicht die Inve­storen­in­ter­essen, son­dern den Kun­den­nutzen im Fokus hat. Dafür nehme ich auch gerne ein langsameres Wach­s­tum hin.

Welche Mar­ket­ing­maß­nah­men hast du geplant um dein Pro­jekt bekannt zu machen (welches Bud­get)?
Also Google Adwords wird am Anfang wahrschein­lich kaum zu ver­mei­den sein, um das ganze anzuschieben. Außer­dem wird auch Suchmaschinen-Optimierung eine Rolle spie­len. Eine solche gün­stig und nach­haltig umzuset­zen ist eine ganz beson­dere Her­aus­forderung. Ein fixes Bud­get ist dafür jedoch nicht vorge­se­hen. Vielmehr werde ich ver­suchen iter­a­tiv vorzuge­hen, also zuerst einige wenige Maß­nahme ein­leiten, das Kosten-Nutzen-Verhältnis prüfen und eine Entschei­dung zur Beibehal­tung oder Abschaf­fung tre­f­fen. Dann erst wer­den weit­ere Maß­nah­men ein­geleitet. Neben­bei hoffe ich natür­lich auf die Weit­erempfehlung durch meine zukün­fti­gen Kunden.

Da ich außer­dem für den Grün­der­preis der von Gün­ter Faltins Stiftung Entre­pre­neur­ship nominiert bin, kommt mir vielle­icht auch dadurch etwas Aufmerk­samkeit zugute, sofern die Kun­den und Fans auch für das Kaf­feep­ro­jekt abstimmen.

Wie sehen deine zukün­fti­gen Ziele aus und wie planst du sie zu erre­ichen?
Keine ein­fache Frage! Im Augen­blick bin ich sel­ber ger­ade dabei zwis­chen den vie­len Ideen und Zie­len für die Zukunft zu selek­tieren. Welche lassen sich kurzfristig umset­zen? Welche langfristig? Welche erhöhen den Kun­den­nutzen? Welche sind nur schein­bar wichtig? Fra­gen über Fragen.

Aber um ein zukün­ftiges Wach­s­tum zu gewährleis­ten, suche ich im Augen­blick noch Part­ner für ein Joint-Venture-Marketing. Außer­dem möchte ich kurzfristig einen Dia­log mit meiner Ziel­gruppe ermöglichen. Wie ich das außer­halb von Face­book und Co. auf eine per­sön­liche Art und Weise umset­zen kann, muss ich noch ermit­teln. Darüber hin­aus hege ich noch einige weit­ere Pläne, aber man soll ja nicht alles auf ein­mal ver­raten ;-)
Im Augen­blick freue ich mich ein­fach auf den Vorverkauf, der zum 10.08.2011 startet!

Zur Per­son:
Andi Mose ist 29 Jahre alt, glück­lich liiert mit seiner Traum­frau und wohn­haft in München. Nach dem Studium “Inter­na­tionales Han­dels­man­age­ment” an der FH Ingol­stadt ist er seit 2009 Angestell­ter im Ver­sicherungswe­sen und seit Feb­ruar 2011 neben­beru­flicher Grün­der der Firma Kaf­feep­ro­jekt UG (haf­tungs­beschränkt) [www.kaffeeprojekt.de].


Veröffentlicht unter Interview | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Es gibt kein Risiko beim Gründen”

Die Jungs vom Gru­en­der­Bus haben mich heute bei face­book auf einen inter­es­san­ten Artikel aufmerk­sam gemacht: Auf Netzwertig.com schreibt Gas­tau­tor Thomas Jakel (Geschäfts­führer des Star­tups Strand­schicht und Mit-Initiator des Idea Camp) unter dem Titel “Es gibt kein Risiko beim Grün­den” über drei ermuti­gende Startup-Glaubenssätze:

  1. Es gibt kein Risiko beim Gründen
  2. Erfolg ist planbar
  3. Wer nicht aufgibt kann nicht scheitern

Klingt gut? Ist es auch! Hier gehts zum Artikel.

web­site: www.netzwertig.com

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Things That Happen On Internet Every Sixty Seconds”

Artikel gefun­den auf t3n.de

Bild: www.go-gulf.com

Veröffentlicht unter Web | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

And the Winner is …

Startup Weekend Sydney

Nach 54 arbeitsin­ten­siven Stun­den im National Inno­va­tion Cen­ter ist es soweit: Son­ntag, 16 Uhr beim Startup Week­end Syd­ney = Investoren-Pitch! Fol­gende Teams traten an:

1. Park­my­van
2. Pet-a-gotchi
3. iSh­opHealthy
4. Pri­vate CC
5. Vol­unCheer
6. Myother­ad­dress
7. TIPSy
8. Dine­So­cial
9. Get­Class­mate
10. Fan­View
11. Lol­lipic
12. STO­Card

And the Win­ner is … Get­Class­mate !! Dass mit elf Leuten größte Team hat das Ren­nen gemacht. Sie entwick­el­ten in nur 54 Stun­den ein voll­ständi­ges Konzept und einen funk­tion­ieren­den Pro­to­typen ihrer Web­site. Die Idee: Eine kosten­lose Seite auf der Lehrer ihre Unter­richts­ma­te­ri­alien in der Cloud spe­ich­ern und so mit anderen Lehrern rund um den Globus teilen kön­nen (kosten­los oder ent­geltlich als zusät­zliche Ein­nah­me­quelle für den Lehrer). Lehrer haben so die Möglichkeit sich auf die wichti­gen Dinge ihres Jobs zu konzen­tri­eren: “Weniger pla­nen, mehr unter­richten!” Beim Pitch punk­ten kon­nte das Get­Class­mate Team mit fol­gen­dem kurzen Video:

 

Jesse, haupt­beru­flich Grund­schullehrer und seit diesem Woch­enende neben­beru­flicher Grün­der, erk­lärt die Vorteile wie folgt: “As a teacher I find I am often starved for time. Get­Class­Mate allows me to save and share my files into the cloud. Not only can I access them from any­where, I can even down­load other great lessons plans from around the world. Class­mate is now my go-to ser­vice in the the classroom.”

Ich wün­sche dem Team viel Erfolg — auf dass Get­Class­mate in der “realen Welt” genauso gut ankommt wie auf dem Startup Week­end Syd­ney 2011!

web­site: sydney.startupweekend.org, www.getclassmate.com
Bild/Video: sydney.startupweekend.org, www.getclassmate.com

Veröffentlicht unter Veranstaltung, Web, Wettbewerbe | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Lagebericht Startup Weekend Sydney 2011

Die aus­tralis­che Startup-Gemeinde hat sich heute im National Inno­va­tions Cen­ter (Syd­ney) zum Startup Week­end 2011 zusam­menge­fun­den. Eine kurze Zusam­men­fas­sung vom ersten Tag:

Nach Begrüßung der ca. 70 Teil­nehmer und Spon­soren gab es zwei Vorträge zu Gam­i­fi­ca­tion & Col­lab­o­ra­tive Con­sump­tion. Danach direk­ter Übergang zum Ideen­pitch. Aus den ca. 20 vor­ge­tra­gen­den Ideen haben sich zum Ende des Abends elf Grup­pen gebildet. Die Mehrheit der Ideen sind kom­plett Internet/mobile-based, daher sind alle Tech-guys (wie immer) heiß begehrt. Über die Qual­ität der Ideen kann man zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht viel sagen, ich schätze sie aber eher durch­schnit­tlich ein.

Den ver­hält­nis­mäßig frühen Schluss der aktiven Arbeit an den Pro­jek­ten schreibe ich dem massen­haft zur Ver­fü­gung gestell­ten kalten Bier zu … Mehr Zeit für social­izen & net­zw­erken ;)

web­site: sydney.startupweekend.org
Bild: sydney.startupweekend.org

Veröffentlicht unter Veranstaltung, Web, Wettbewerbe | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

5mal4 — Restaurantgutscheine per SMS

Die Idee hin­ter 5mal4 ist schnell erk­lärt: Restau­rantgutscheine direkt auf dein Handy, sofort ein­lös­bar! Alles was du dazu machen musst: sende eine SMS an 44444 mit “Gutschein Restau­rant­name” und erhalte deinen Gutschein direkt per SMS. Mit diesem Gutschein genießt du das zweite Haupt­gericht kosten­los (abge­se­hen von den 2,49 Euro für den Gutschein). Derzeit ist der Ser­vice nur in Köln und Umge­bung ver­füg­bar, aber an der Deutsch­land­ex­pan­sion wird gearbeitet.

Mehr erfahrt ihr im Grün­der­szene Inter­view mit Claus Hilgers von Liqion Cap­i­tal, dem Inku­ba­tor hin­ter 5mal4. Er geht aus­führlicher auf das Geschäft­skonzept, die Unter­schiede zu Groupon und zukün­ftige Pläne ein. Danke an Gründerszene!

 

web­site: www.gruenderszene.de, www.5mal4.de
Video: www.gruenderszene.de

Veröffentlicht unter Gastro, Marketing, Web | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar